überharren,
V.
›etw. überstehen, aushalten, ertragen‹; vgl. (Präp.) 5; 6, zu 3.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , 3, 2, 2, 9, 1, (V., unr. abl.) 4, 2.

Belegblock:

Asmussen, Buch d. 7 Grade
269
(
nobd.
, Hs.
A. 15. Jh.
):
Zu disen krigen gehoret anders niht | denne ain geduldig verpfliht, | daz ers welle uberharren.
Jörg, Salat. Reformationschr.
595, 22
(
halem.
,
1534
/
5
):
habends doch alles vertrucktt / und mit gedullt überharrtt.