übergewette,
das
.
›Pfand, dessen Wert über denjenigen eines verpfändeten Gegenstandes hinausgeht‹; auch: ›verpfändeter Gegenstand‹ sowie ›Wettspiel, Spieleinsatz‹; vgl. (Präp.) 10, 4.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , 2.

Belegblock:

Geier, Stadtr. Überl. (
nalem.
,
um 1400
):
Es sol ouch nieman spilen uf kain aigen, uf kain gewerschaft, uf kain úbergewet, noch uf kainen burgen.
Müller, Stadtr. Ravensb.
85, 18
(
oschwäb.
,
1326
/
30
):
Darnach ist gesetzet, daz man alle uppige markite und úbergewette nit staͤte habe.
Vorarlb. Wb.
2, 1406
.