übergenosse,
der
.
›Person eines (im Vergleich zu einem anderen) höheren Geburtsstandes, damit höherer Rechte‹; zu (Präp.) 8, vgl. (
der
) 1; 2.

Belegblock:

Große, Schwabensp. (Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
Jst er wol sin obergenoze, wil he, her muͦz mit im campen kempfen. Sint se aber alle dre des wirtes vbergenozzen, se wigeren des campes wol.
UB Zug
516, 9
(
halem.
,
1413
):
Die urteilen, die in den gedinghoͤffen stoͮßend, die sol nieman ziechen noch warten, denne ein genoß ald ein úbergenoß.
Dirr, Münchner Stadtr. (
moobd.
,
1340
):
ez waer dann, daz ein arm man mit einem seinem uͤbergenozzen ze schaffen hiet.