übergelöbde,
die
,
übergelöbnis,
das
;
-Ø/–
(für
-gelöbde
);
alle Schreibungen des Präfixes mit
-o-
, Verdumpfung von
a-
her (vgl. , ) auch deshalb nicht ausgeschlossen, weil
über-
in diesem Fall weder als ‚wiederholt, nochmals‘ noch als ‚über etw. hinausgehend‘ interpretiert werden kann.
›rechtsrelevantes Versprechen, feste Zusage‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
138, 14
(
thür.
,
1474
):
daz er auch ir darobir keynerley obirgelobede addir zcusage geredt nach getan habe.
Ebd.
237, 18
:
Also er geclaget hat zcu Herman von Ebirsperg umbe obirgelobeniß von syntwegen alleyne unde von nymanden wegen meher unde setczet des vier zcu eyner wissintschafft, den daz wissinttlich sy, daz er yme solliche obirgelobeniß getan unde geredt habe.
Ebd.
241, 26
;
284, 17
;
316, 28
.