überfeld,
Adv.
›vom Orientierungsstandort (z. B. von zu Hause) aus gesehen mehr oder weniger weit weg, in einer für gewisse Zwecke günstigen Entfernung nach draußen‹; umgekehrt gesehen (1 Beleg): ›von einem entfernten Ort zum Orientierungspunkt hin‹; vgl. (Präp.) 3.
Belegblock:
Bistu
[Bezug auf
Mann]
lang satt spazieren gangen? | Jch mein der junckherr hat verlangen / | Welt dich gern schicken vberfeld. | Bedarffstu hinfort nimmer geld? Der [paur] thette dergleichen, als ob er überfeldt wandlen und etlich tag ussbleiben müeste.