überbürde,
die
.
›unterschiedliche (z. B. herrschaftlich oder religiös begründete) übermäßige Belastung, Beschwerung e. P. (z. B. Jesu Christi, mit den Lügen der Menschen); beleidigendes Verhalten gegenüber jm.‹; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.), 3.

Belegblock:

V. Anshelm. Berner Chron. (
halem.
,
n. 1529
):
dass er Kristus [...] des ewigen Gots ewige warheit, wort und gepot des doͤtlichen menschens doͤtlichen luginen, dichtungen und uberburdinen hond müessen wichen.
Maaler (
Zürich
1561
):
Vberburde der statt (die) [...]. Den gestẽ kein Vberburde seyn / Niemãts beleydigen oder uberlaͤgen seyn.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .