überbochen,
V.
›jn. überwinden, bezwingen‹ (im politischen, sozialen sowie religiösen Sinne verstanden); vgl. (Präp.) 3 (ütr.), 3.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1, 2, .

Belegblock:

Ukena, Luz. Sp.
564
(
halem.
,
1575
):
Man wirt vns nitt v̈berbochen.
Kottinger, Ruffs Etter Heini (
ohalem.
,
1538
):
das die
[Römer]
so neimat zwingen mocht, | der eigennuz hatt überbocht.
Ders., Ruffs Adam (
Zürich
1550
):
wie gott uns hat das selb versprochen; | der wirt den tüfel überbochen, | im nemmen allen sinen gwalt.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .