über|1liegen,
V., unr. abl.
1.
›gegenüberliegen‹ (von Grundstücken); vgl. (Präp.) 4,
1
1.

Belegblock:

Siegel u. a., Salzb. Taid. (
smoobd.
, Hs.
17. Jh.
):
an dem Aschperg überligent gegen dem Stainperg ain verpoten holz und weg.
2.
›jn. an physischer Kraft übertreffen, sich jm. gegenüber als überlegen erweisen‹; vgl. (Präp.) 11 (?),
1
8 (?).

Belegblock:

Wickram
4, 41, 28
(
Straßb.
1556
):
Ihr jungen herren und vettern / wann ich euch beidsamen überlaͤg / wolt ihr dann zuͦ friden sein.