über|eich,
der
,
über|eiche,
die
;
-Ø/–
.
›Differenzwert (Mehr- oder Mindergehalt) von abgemessenem Schüttgut (im Vergleich zum Gehalt des Eichmaßes)‹; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.); 10,
2
1; 2; 3; 4.

Belegblock:

Müller, Nördl. Stadtr. (
schwäb.
,
1348
/
50
):
so sol der, der den win kaufet, dez vaßes ledic sin
(Var.:
und auch der uͤberyech
).
Ebd. (
1488
):
Wer umb schulden beklagt würd und ist der schuld in lawgen, so ist recht, daz der selb sein lawgen mit dem aid bestätt und ist es übereich und will er den aid nit geren tuͦn, so mag er den selben dem clager haim legen, daz er sein übereich damit behalt.
Ebd. (
1485
):
daz gelt, daz darin gefellt den rechnern zu antwurten, die bezalung der übereich gegen burgern und usleuten getrülich zuͦ tuͦn.