ölmage,
der
;-s/-n
.›Mohn‹ (als Pflanze und als ölhaltiger Samen); botanischer Bezug am ehesten auf ›Schlafmohn, Papaver somniferum‹;
Zur Sache:
Marzell
ff.3, 561
Syntagmen:
ö. [wo] finden, die ölmagen begiessen / knisten
; der ö. mit blumen
; der gelbe / gehörnte / schläfige ö
.; der wurz des ölmagen
.Wortbildungen:
ölmagenkolbe
ölmagenmilch
ölmagsame
Belegblock:
Olmahenmilch. opiu͂ est spe͂s aromatica. s. lac papaueris.
oͤlmagsamen / Du pauot, papauer.
der sam des habers brent es [feld], brennend ŏch die oͤlmagen begossen mit dem vergessingen schlaff.
und am andern tag [sol] die wurtz des schlaͤffigen oͤlmages geknist und mit saltz gemist den dúrstenden geben werden
(Mittel gegen die Erkrankung von Schweinen). Ein kindlin ligt auf einer lewenhaut schlaffendt, hatt in der lincken hand zwen ölmagenkolben oder maagsatz von weissem marmo.
Rauwolf. Raiß
8, 10
; Ebd.
9, 31
; Bremer, Voc. opt.
50230
; Voc. Ex quo P
94
; Vorarlb. Wb.
2, 606
; Voc. Teut.-Lat.
t vr
.