öden,
V.
›(Grundflächen, Güter) schädigen, verwahrlosen, zum Veröden bringen‹ (auch z. B. durch Abgabeverpflichtungen); bildlich:
jm. den anger öden
›jm. die Gemahlin dahinraffen‹; vgl. (Adj.) 1; 2.Gehäuft ˹obd.; Rechts- und Wirtschaftstexte˺.
Syntagmen
(jm.) den hag / wald, die erde / weide, das eigen o
.Wortbildungen:
ödigen
ödung
Belegblock:
das ir [Tot] [...] meinen wünnereichen anger also geödet, meiner sterke turn also undergraben und gefellet habet.
die erde geödet und ungebaut und vil mangerlei kranck, hindernüs, verderben und irsal.
von 1 gútlein und oͤdung ½ guͤldein.
Zuͦ mercken, das von den obgeschriben vasznachthuͤnern alle jar abget von dem pfarrer, [...], amptleuten und von oͤduͤng der hewͤser eins jars mer dann das ander.
Zerstoru͂g außschreybu͂g auzßsendu͂g od’ verellendu͂g od’ odu͂g.
so fuert man im
[dem Frevler]
zu dem stock und hackt im die recht hant (ab) das er hinfur dem hern die walt nit odet. Welher [...] die weingärtn in ödung ligen ließ, darauf sol und mag der pergmaister [...] ainen andern ambtman an sein statt setzen.
Öden, kompt Ödacker darvon, ein alter teutscher könig, der die land verhert hat.
er schol ez [marichfûter] nicht auf ein ander sparen vnd enem sein aigen öden.
der mag hundert sagstöck schlahen und nit mer, damit die wälder nit geödet werden.
JCH Valten Treütler han einPfangen ein Ödung am Angrperg [...] Vor florin 2.