südwind,
auch
südenwind,
der
;
-es/-e
.
›von Süden her wehender Wind, Südwind‹.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , , , , , .

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc Hes.
27, 26
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
der sudinwint
[
Mentel
1466:
wind des mittags
;
Luther
1545:
Ostwind
]
hat dich zustozin in dem herczin des meris.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
266, 152
(
Magdeb.
1608
):
Da fluchten wir / das nichts regnen wolt / | Der Suͤdwind weht mehr denn er solt / | Bracht auch mit sich ein grossen goß.
Kehrein, Kath. Gesangb. (
Köln
1582
):
Er hat den ostwind legen lan, | [...] | Vnd widerum durch seine macht | Eiñ sudenwind herein gebracht.
Karsten, Md. Paraphr. Hiob (
omd.
,
1338
):
Wan der sunden wint gemeyt | Mit des windes suzekeit | Uf entfluzet der erden tur.
Maaler (
Zürich
1561
):
Der Sudwind oder Mittagwind. Notus, Auster.
Schmitt, Ordo rerum
20, 18
(
oobd.
,
3. V. 15. Jh.
):
Auster – sudenwint.
Karsten, a. a. O. ;
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. ; ;