stürbig,
Adj.;
zu (V., unr. abl.) 1.
›sterblich‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 7, 1, 2.
Wortbildungen:
stürblingsfel
›Fell von einem verendeten Tier‹.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Umme diz selbe sturbic as, | Daz mitten deme tode | Nach menschlicher brode | Swebet an disem libe.
Sint her weiz daz her sterben sal, | Wen her von sturbiger art | Quam zu diser werlde wart | Von vater unde von muter.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
169, 22
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Was die sturblingsfelle antrifft, behelt der schefer den fumften theil.
Ebd.
172, 7
:
Da aber der schefer mit lebendigen nossern und sturblingsfellen den mangel nicht ersetzen kann, denselben mit gleichem lebendigem vieh vorgnügen.