stümmel,
der
;
zur formalen Herleitung s. .
›Rest, Reststück e. S.‹; extensional bezogen auf Holzstücke, einen Flüssigkeitsrest, einen Tuchlappen.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , ,
1
7.

Belegblock:

Engel, Rats-Chron. Würzb.
147, 22
(
nobd.
, Hs.
M. 17. Jh.
):
ihm ist ein stümmel ungefehrlich bey 5 oder 6 aymer im faß plieben.
Lexer, Tucher. Baumeisterb. (
nürnb.
,
1464
/
75
):
nachdem zu zeitten ettlich abgeng von eichen stümellen abgeen, die hab ich [...].
stuͤmmel / das jenige so von einem ding vbrig bleibt [...]. Stuͤmmel eines liechtes.