stüklecht,
stüklich,
Adj.
›physisch in Stücke geteilt, zerrissen, zertrennt‹; ütr.: ›unvollkommen, unvollständig, defizitär, partiell‹; vgl. 1 (dabei meist als Teil einer Ganzheit verstanden).
Belegblock:
Quando dicit Euangelium ‚heyland‘, meynet es die geistliche huͤlffe, ut non sit ein stuͤckliche huͤlffe.
Ebd.
21
: Es ist nicht hie eyn stucklicher heylandt, sed omnia simul dantur per hunc salvatorem.
Auch hieß er die zungen des vngútigen nichanoris stúcklich
[nd. Bibel um 1478:
vth snyden;
zuͦ kleinen stücklinenFroschauer
1530: ;
zustückenLuther
, 2. Makk. 15, 33: ]
zuͤ schneiden vnd die den vogeln geben. Teylich / stücklich.
daz ist dar umb, daz der dunst stückelot oder in stuckes weise beslozzen ist.
‒
Vgl. ferner s. v. .