stüklecht,
stüklich,
Adj.
›physisch in Stücke geteilt, zerrissen, zertrennt‹; ütr.: ›unvollkommen, unvollständig, defizitär, partiell‹; vgl. 1 (dabei meist als Teil einer Ganzheit verstanden).
Bedeutungsverwandte:
, 2.

Belegblock:

Luther, WA (
1530
):
Quando dicit Euangelium ‚heyland‘, meynet es die geistliche huͤlffe, ut non sit ein stuͤckliche huͤlffe.
Ebd.
21
:
Es ist nicht hie eyn stucklicher heylandt, sed omnia simul dantur per hunc salvatorem.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
Auch hieß er die zungen des vngútigen nichanoris stúcklich
[nd. Bibel um 1478:
vth snyden
;
Froschauer
1530:
zuͦ kleinen stücklinen
;
Luther
, 2. Makk. 15, 33:
zustücken
]
zuͤ schneiden vnd die den vogeln geben.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Teylich / stücklich.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
daz ist dar umb, daz der dunst stückelot oder in stuckes weise beslozzen ist.
wenn aber man in
[einen
stain
]
zerlæzt in wazzer und in trinkt, sô macht er, daz ainem diu lungel datz dem mund stücklot auz gêt mit wüllen.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .
Vgl. ferner s. v. .