streusgütlein,
das
;
Zusammenrückung von
streu das gütlein
.
›Verschwender, j., der Hab und Gut vertut‹;
vgl. 2.
Bedeutungsverwandte:
, , , .

Belegblock:

Sachs (
Nürnb.
1531
):
Oder [er] ist darinn ein strewßgütlein, | Der fürt darnach ein freches mütlein | Und lebet tag und nacht im sauß.
Ebd. (
1559
):
Das sie fürten ein freches mütlein | Mit ander irs gleichen strewsgütlein, | Spitzbuben und schönen frawen geil.
Ebd. (
1562
):
Den zinstherrn heist sie [welt] einen jüden | Und den feyrer ein faulen rüden; | Den milden nennt sie ein streußgut.
v. Keller, Ayrer. Dramen ;