rölling,
relling,
der
.›brünstiger Kater‹; in den Belegen meist als mit Lüsternheit assoziiertes Schmähwort auf Personen (vor allem auf Thomas Murner) bezogen: ›Lustmolch‹;
Wortbildungen:
röllingmeister
Belegblock:
Viel mehr ists eine Beerwolffische kirche des Bapsts und der Roͤlinge.
Ebd.
441, 12
: Dern Schrifft heisst in der Rangen Schule und bey den Roͤllingmeister zu Loͤuen jr drey hohe Sarkamentas, Barrettas, Tallarras, Lyrrapippas.
Den murner murnar vnd ein katzen: | Wir woͤllen in zuͦ dot mit fatzen. | Der roͤlling hoͤrtz nit gern villicht.
buwet man klöster, tuͦt lüt darin, | Die sunst wöl möchtind rich gnuͦg sin, | Stark relling, jung, frisch und gsund.
ain [...] spruch [...] mit ainer schenen frawen [...], namlich wie dieselbig neben irem alten eeman mit ainem münch, aim relling, hat zugehalten und wie froh sie damit gewest.