räuspern,
›den Hals von Schleim befreien‹; ›sich räuspern‹; resultativ auch: ›Auswurf ausspucken‹.
Wortbildungen:
räusperer
Belegblock:
Und ist schier da hyn kummen, das wenn sich der Bapst reyspert, das man ein artickel des glaubens darauß macht.
Der pfarrherr [...] reispert sich und spricht.
In seinem leib sein ingeweid | Zerbrach vor grossem hertzenleid, | Das er von im in dem unmut | Reuspert und brach ein beck vol blut.
Ich wolt viel lieber Stein tragen, | Dann nemen
[zum Mann]
ein alten kartzer, | Ein kreister vnd Gseßleinfartzer, | Ein reisperer vnd Gnad-dir-Gott. Nun reüspren euch / es gilt nim lachen, | Wir wellent yetzt ein hergot machen.
Rüschpret sy sich hertigklich, | Lieff ich in die appotecken glich | Vnd holet ein meßlin malmasier | [...] | Es schmieret ir die ruhe kelen.
Raͤuspern / wan man den zaͤhen Schleim gern auß dem Hals hette.
jch hab in also vnd also gereiczet [...] mit huͦsten. ausspürczen. liegen. reÿßpen vnd pfuiczen.