rostäuscher,
rostauscher,
der
;–/-Ø
.›Pferdehändler‹; auch abwertend gebraucht: ›betrügerischer Händler, Spitzbube‹; vgl. (
das
) 1; 2; 3; 4; 5; 6; 7, ; .Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): 2, , , , , ; vgl. , , , .Syntagmen:
der teufel den rostäuschern die triegerei geben
; die rostäuscher
[wo] (z. B. in / vor den stätten
) pferde kaufen / verkaufen, sich
[wie] mit der weide halten, beschliessen, das [...]
; die weiber
(Subj.) wie ein r. tun
; verkäufe
(Subj.) den rostäuschern verboten sein / werden
; (der) schade
(Subj.) den landen von den rostäuschern entstehen
; die verdrehten / verschlagenen rostäuscher
.Wortbildungen:
rostausch
rostauschen
das
; E. 13. Jh.), rostauscherhandel
rostäuschlerei
Belegblock:
von den rosztucheren ist boslossen [...], das die rosztucher in denselben steten und vor den steten ire pferde mogen vorkouffen und kouffen.
[die Juden] hieltten das ehelich werden und weib nemen anders nicht den als einen Rosstaussch
(hier als negative Vergleichsgröße im Kontext antijudaistischer Polemik verwendet). er [teufel] gab sy [triegereie] in der kaff leut zünfft, | den ross teuschern, gremplern und kremern.
Roßtauscher odʼ roßhirt. mãgo odʼ grẽpler allerley v́kauffer.
Dahin [Lutzern] kament nun vil ross tüschler und kuͦflüt.