rosenöl,
das
;
auch
rosöl
.
›aus Rosenblütenblättern gewonnene wohlriechende ölige Substanz‹; als Einreibemittel, Salbenzusatz u. Ä. zur äußeren Anwendung gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt.
Fachliche Texte (u. a. der Medizin, Pharmazie).
Bedeutungsverwandte:
.
Gegensätze:
.

Belegblock:

J. W. von Cube. Hortus
91, 33
(
Mainz
1485
):
kurbiß safft mit rosen oͤle vermischet ist guͦt wid / der wethum der oren dar in warm gethan.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
92, 12
(
Frankf.
1535
):
Quecksilber / wann das wirt [...] gemischt mit rosenoͤl [...] toͤdt die leuß.
Ebd.
152, 10
:
Wider das schweren der mans ruͦten sol mann es temperieren mit roßoͤle / vnd damit bestreichen.
Ebd.
192, 17
:
Ein pflaster gemacht von Terra sigillata / Rosenoͤl vnd essig [...] ist guͦt wider zuuil stuͦlgeng.
Ott-Voigtländer, Rezeptar
212v, 3
(Hs. ˹
nalem.
,
um 1400
˺):
salb denne die fuͤß [...] mit rosen oͤl.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
rôsenöl mach alsô.
Scholz, Lanfrank. Chir. Parva
231r, 28
;
Keil, Peter v. Ulm
451
;
Rohland, Schäden
505
;
Broszinski, Minner. Chir. Parva
77v, 6
;
Pfeiffer, a. a. O. ;
Eis u. a., G. v. Lebenstein
41, 4
;
Gleinser, Anna v. Diesb. Arzneib.
1989, 233
.