rechthängig,
Adj.
›rechtsanhängig, schwebend, vor Gericht noch nicht entschieden‹ (von Klagen); ›in ein laufendes Gerichtsverfahren verwickelt‹ (von Personen, z. B. Angeklagten); vgl. (
das
) 13; 14.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 4, .

Belegblock:

Laufs, Reichskammergo.
97, 8
(
Mainz
1555
):
die partheyen, so am cammergericht rechthengige sachen haben.
Geier, Stadtr. Überl. (
nalem.
,
1532
):
[das er] weder in aacht noch bann, deßgleichen weder vor hoff-, land- oder andern gerichten rechthengig sei.
Ebd. (
1552
/
1609
):
Deßgleich auch ainen aid schweren, das er nit in acht [...] und vor dhainem frembden gericht rechthengig sei.
Laufs, a. a. O.
108, 33
;