radbäre,
die
;
verschiedene Schreibvarianten, z. B.
rabbere,
radwerbe
.
›Schubkarren; Fahrgestell, Kastenkarren zum Transportieren von Lasten (auch von Kranken)‹; zu 1, vgl. 3; (
die
) 3.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , , ; vgl. , .

Belegblock:

Weizsäcker, Graupn. Bergb.
190, 11
(
osächs.
,
1535
):
Michel Kolbing [...] sal macht haben durch obgemelten [...] weingarten [...] einen freien weg, als einer mit bergkarn aber radber gelaufen kan.
Sachs (
Nürnb.
1557
):
Ir viel
[des hinströmenden Volks]
man auff radwerben zug. | Etlich man auff mistpern trug.
Rechn. Kronstadt (
siebenb.
,
1523
):
pro 4 rabberen beschlan asp. 16.
Ebd. (
1526
):
pro reparatione 4 rabberen geflickt asp. 12.
Ebd. (
1547
):
feretra rotata vulgo Rabberen.
Voc. Teut.-Lat.
aa iiijv
;
Tauber, Wortsch. Sachs
1, 10
.