nusöl,
das
.
›ein aus Nüssen (oft wohl: Walnüssen) ausgepreßtes Öl für Heilzwecke (Salbenherstellung, Wundheilung u. ä.)‹;
zu 1, 1.

Belegblock:

Ott-Voigtländer, Rezeptar
214v, 7
(Hs. ˹
nalem.
,
um 1400
˺):
Dem die milwan das har essend, der zwah / jm wol vnd lass es denne truknen vnd / nem nuss oͤl vnd boͮm oͤl gelich vnd salbe / das har.
Sudhoff, Paracelsus (
1536
):
so wird ein gemeine salb, die dienstlich ist auf alle brent, die wird also das du nemest nußöl, hirzen unschlit, zerlaß es durcheinander, damit salb den ersten brant.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
92, 22
;
Keil, Peter v. Ulm
224
;
Rohland, Schäden
489
;