nichtsöllig,
auch
nichtsollend,
nichtsöllend,
Adj.
›wertlos, nutzlos, sinnlos‹ (von Sachen); ›nichtsnutzig, nichtswürdig; feige, mutlos‹ (von Menschen);
Gehäuft alem.
Gegensätze:
.Wortbildungen:
nichtsölligkeit
Belegblock:
Y frissz daß du erworgist dran | Du nütsoͤlit eerloser mann.
Ruolland sprach: Ich darf keiner hilf wyder dissen nuͮtsöllenden tuͮffel.
sin tochter Roßmunda wott es im [amiroll] nuͮt gestatten, es wurde im fuͮr ein grosse nuͮtsölligkeyt gerechnet.
und sprach: „Ir nuͮtsöllenden, arbentselligen, forcht und tragheyt hand uͮch uͮberwunden [...]“.
so bald der nüw gloub jnhar gwachsen / hand vj oder vij nüt sollend buͦben und pfaffen / mit jr falschen, verfuͤrischen leer / uns gegen ein andern verhetzt.
Ebd.
836, 19
: das leyder [...] uns jrs nutzes willen / jnen der nüt sollend krieg and hand erwachsen waͤr.
Ein schand ist es zuͦ sagen / wie grosse͂ stryt sy haben vmb vnnütze nütsoͤllende ding.
dass dich ’s erdrich fräss, wie tuͦst, | Du nütsöllender suppenwuͦst!