müesal,
das
.
›feindlicher Angriff; Erschöpfung (infolge kriegerischer Auseinandersetzung); körperliche Beschwernis, Schwäche‹;
vgl. 3; 6.
Bedeutungsverwandte:
2, (
der
) 9, 1.
Gegensätze:
.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
dâvon [gewalt] in [brûdere] ouch grôz mûhesal | nâcheinandir wol drî mâl | geschach.
dâ di viende lâgin | und hertis slâfis pflâgin | nâch der arbeit mûhesal.
Karsten, Md. Paraphr. Hiob (
omd.
,
1338
):
So quellet uf in im [mensch] by nam | Musal und eyn sulcher dram | So daz [...].
Reissenberger, Väterb. (
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Nu ist der vride aber gut, | Sit ich daz muesal uz gewarf.