mäkeler,
der
;
–/-Ø
;
aus dem Nd. entlehnt; rib. und mosfrk. auch verschobene Formen:
mächeler
.
›Aufsichtsführender und Vermittler für das Marktgeschehen, Makler‹.
Nrddt. / md.; Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
mäkeldei
›Maklergebühr‹,
mäkelerei
.

Belegblock:

Sattler, Handelsrechn. Dt. Orden
17, 20
(
preuß.
,
1404
):
habe wir bie im 28 leste hering alle ungelt abgerechent ane hofeloge und mekeldye.
Toeppen, Ständetage Preußen
2, 358, 23
(
preuß.
,
1441
):
ist dem rathe von Danczik bevolen umb die worheit der sache zcu dirforsschen umb die mekelereyge und ander kouffschlagunge, die her mit den Polen pfleget zcu treybende.
Ziesemer, Marienb. Konventsb.
30, 39
(
preuß.
,
1400
):
2 m. und 9 sc. vor frucht und 10½ sc. czu schiffen und den mekelern.
Volkmar (
Danzig
1596
):
Proxoneta, ein Meckler.
Loesch, Kölner Zunfturk.
4, 577, 12
(
rib.
,
1487
):
zo schrijven doin, ire burgere Laurenz Oeske ind Johan Starcken iren gesworen mecheler [...] zo verhoeren, of [...].
Struck, Kollegiatstifte
565, 12
(
mosfrk.
,
1456
):
Weinkaufsleute und Mäkler
(mecheler): [...].
Helbig, Qu. Wirtsch.
2, 70, 24
(
md.
,
1464
):
das die meckeler alles gut [...] zcuuor den burgern, die mit der ware vmbegehen, anbyten ehr denne einem gaste.
Golius (
Straßb.
1579
):
Proxeneta, vnderkeuffer / Mackler.
Rwb  ff. (mit Wortbildungen).