minneträhen,
Subst.;
nur im Plural belegt.
›Tränen, die vom Menschen über das Leiden Christi sowie aus liebender Sehnsucht nach ihm vergossen werden‹;
vgl. 4, 1.

Belegblock:

Rieder, St. Georg. Pred. (Hs. ˹
önalem.
,
1387
˺):
unser herre [...] troͤstet och die die da minne traͤhenn wainent nach im.
Warnock, Pred. Paulis
2, 234
(
önalem.
,
1490
/
4
):
in des hailgen füss und tieffen wunden ir [Sant Clar] haissen minnträchen fiellent und ir andechtig kússen gieng.
Ebd.
2, 163
.
Vgl. ferner s. v. 1.