messegewäte,
auch
mesgewäte,
das
.
›priesterliches Amtsgewand‹;
vgl.
1
1; 2, 1.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. .

Belegblock:

Joachim, Marienb. Tresslerb. (
preuß.
,
1408
):
2 laden zum messegewete und dor zu ander notdorft.
Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
Dise heilikeit sô grôs | betastin sî mit hendin blôz | [...] | Darzû daz messegewête, | dî vaz und daz gerête, | daz gote was geheiligit, | wart von in gar bemelligit.
Kelche, mesgewête | und alle daz gerête, daz gote was gewiet | [...], | nam der ungenême.
Voc. Teut.-Lat.
l viijr
(
Nürnb.
1482
):
Gepranck od’ gezierde od’ erscheinu͂g od’ meßgeweͤde.
Beyer, UB Erfurt ;
Sattler, Handelsrechn. Dt. Orden
3, 4
;
Redlich, Jül.-Berg. Kirchenp.
1, 325, 2, 6
;
Ziesemer, Marienb. Ämterb.
67, 7
.
Vgl. ferner s. v. .