lächeln,
V.
1.
›still in sich hinein lachen, innere Freude, Zuversicht haben‹; zu
1
(V.) 1.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Luther, WA (
1537
):
qui in Christum credit, non beisse sich mit inen, sed lechle und spiele ut parentes cum pueris.
2.
›(heimtückisch, hinterhältig; spöttisch; unehrlich) lächeln‹; zu
1
(V.) 1.
Bedeutungsverwandte:
2.
Wortbildungen:
lächler
(a. 1311; 1364).

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc Dan.
14, 6
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
do lechilte Danyel und sprach.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth (
Frankf.
1563
):
Dieweil vortheil zwingt und bringt bald | Schmeicheln, leicheln, fleußt und spreußt gwalt | Drauß.
Luther, WA (
1543
):
Da gegen muustu hoͤnisch lecheln wider die verfluchten.
Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
1359
):
Als das scorpio, das lechelet vornan und smeichelet mit dem munde und hinden stichet es mit dem sterze.
Maaler (
Zürich
1561
):
Schmoͤllelen / Ein wenig laͤchlen. Subridere.
Laͤchlen / bey jhm selbst heimlich lachen.
Bad. Wb.
3, 345
.
Vgl. ferner s. v. 1.