küsterin,
die
.
›Verwalterin eines Stiftes‹;

Belegblock:

Küther, UB Frauensee
238, 23
(
thür.
,
1474
):
Wir nachbenanten Simon von Lutters probst [...] Gele Brotheckerin costerin [...] des closters unßer lieben frauwen zcum Sehe bekennen.
Chron. Nürnb. (
nobd.
,
1469
):
hat sich die custorin in spital vor laid selbst erhengt.
Leisi, Thurg. UB
5, 481, 22
(
halem.
,
1354
):
Daz selb jaͤrgelich gelt hat der selb Gerung [...] geordenot [...] also, das es kain kustryn, weli danne kustrin ze Múnsterlingen ist jaͤrgelichs [...] innemen sol.
Ebd.
8, 197, 5
(
1395
):
so sol och jerlich ein solliche kustrin [...] ein mäss frúmen.
Drescher, Hartlieb. Caes. (
moobd.
,
1456
/
67
):
Die chlosterfraw was gustrinn der kirchen.
da die gustrin, ein gar geistliche fraw ain corporal gewaschen hett.
Küther, a. a. O.
189, 32
;
284, 10
;
Drescher, a. a. O. .