küssenpfennig,
der
;
–/-e
;
assimilierte Form (Zusammenrückung) aus
küs den pfennig
.
›Geizhals, Geizkragen‹.
Bedeutungsverwandte:
, , .
Syntagmen:
einem k. etw. befelen
;
jn. für einen k. halten
;
rotte der küssenpfennige; karger / rechter k.

Belegblock:

v. Keller, Ayrer. Dramen (
Nürnb.
1610
/
8
):
Er ist ein rechter küssenpfennig.
Turmair (
moobd.
,
1522
/
33
):
Die kaiser verliessen die empter und pefalchen das regiment küssenpfennigen und geltnarren.
Dise lausig rot der wuecherer und küssenpfennig, so auf den emptern waren.
Fischer, Folz. Reimp.
32, 141
;
Voc. Teut.-Lat.
r viijr
;