künftiglich,
Adj./Adv.,
künftiglichen,
Adv.
›die immanente oder transzendente Zukunft betreffend, in Zukunft‹;
Gegensätze:
.

Belegblock:

Brinkmann, Bad. Weist. (
rhfrk.
,
1565
):
Würde sich auch künftiglich zutragen, das jemand [...] ein kaufgericht zu erkaufen begerte.
Küther, UB Frauensee
415, 40
(
thür.
,
1540
):
damit mann wiessen möcht, was itzt offenn gewesen, das solchs kunftiglich [...] mocht gerodt werden.
Gille u. a., M. Beheim
132, 335
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Salt affenperlich wissen sus | sein künfftiglichen vertamnus | und ümmer wernden swere.
Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
E. 14. Jh.
):
di ir selbes nút willeclichen zuͦmole verzigen und gelossen hant gegenwerteclichen und kúnfteclichen in einer sterbender uͤbunge irs bluͦtes.
Päpke, Marienl. Wernher (
halem.
,
v. 1382
):
Als Symeon vor seite mir | Es wurde kúnfteklich von dir | Durschniden min sel ain swert.
Chron. Augsb. (
schwäb.
, zu
1548
):
Was wurd anderst [...] zuͤ vermuͤten sein dann, so sie künftigclich sich widerumb erholen und [...] gelt zuͤsamen schöpfen, abermals wie vor sich krigs understeen.
Niewöhner, Teichner
701, 43
(Hs. ˹
oschwäb.
,
1472
˺):
nach der kunfftikleichen puͦss | der der mensch gewartten muͦss.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
61, 28
(
tir.
,
1464
):
wellest vnd pehüeten [...] das wir chünfftikleichen mügen ererben vnd pesiczen die selbigen freüden.
Warnock, Pred. Paulis
1, 17
;
Päpke, a. a. O. ;
Anderson u. a., Flugschrr.
16, 2, 24
;
Grossmann, Unrest. Öst. Chron. ;
Piirainen, Stadtr. Kremnitz
1
.