külle,
das
;
–/-n
;
kontrahierte Form letztlich aus
lat.
cunīculus
›Kaninchen‹
(
Kluge/S.
2002, 465
).
›Kaninchen‹.
Bedeutungsverwandte:
2
; vgl. 1,
2
.
Wortbildungen:
küllen
›vom Kaninchen stammend‹ (a. 1427),
küllenbalg
(a. 1610),
küllengarten
(a. 1626),
küllenhirn
(a. 1566),
külrücken
,
külwamme
(a. 1566).

Belegblock:

Hoffmann, Würzb. Polizeisätze
191, 21
(
nobd.
,
1481
):
ein jeglichs par rawer hentschuch sol sein von einerley beltzwerk [...] kilrücken fur kilrucken, und jeglichs fur sein wert.
Müller, Nördl. Stadtr. (
schwäb.
,
1495
):
Es sollen ach die lederer hie in unser stat zu dhainer zeit von raucher waar, füchs, merder, küllin [...] nichtz koufen.
Diehl, Dreytw. Essl. Chron. (
schwäb.
,
1551
):
80 kelber 70 lemer 8 veister sew und 1 kille.