küchel,
das
;–/-Ø
oder -e
.›Küken‹; ütr.: ›Anhänger, Jünger‹.
Bedeutungsverwandte:
.Syntagmen:
die küchel anrufen / besachen / bewaren / erziehen / sammeln / stürzen
.Wortbildungen:
küchleinsessen
etw. wird nicht küchleinsessens sein
›etw. wird kein Kinderspiel sein‹).Belegblock:
Die Eyr hab ich zusam gesparth | Das sie all warn von guter arth | [...] | Die Gluck gesatzt / die kuͤchl erzogen.
dise hant ist die henne | [...] | di ir kuchelin kan bewarn | von den wien und den arm.
die Fraw [...] | Macht einen grossen Korb von stro, | Darunder sie die Keuchel stuͤrtzt.
Pliades, die sterne fin, | Di das povel phliget nennen | Sechs kuechel mit der hennen, | Das ist das sibengestirne.
wolde ich samen dyne kindere czu glicher wiz alse dy henne sament ere kuͤchele undir ere vlugele.
ich glich in gein dem pellican: | sin herze der in milde spelt, | sin blut der küchel leben helt.
Sed ideo, quod credis in filium und bist sein kuͤchlin.