krüpfen,
V.
›etw. / (refl.:) sich krümmen (aufgrund von Alter, Krankheit); etw. (z. B. Karten) falten, umbiegen (beim Falschspielen)‹.
Wortbildungen:
krüpfung
(a. 1628).

Belegblock:

Bobertag, Schwänke (o. O.
1558
):
geben offt einer einen stich in die seitten, das sie sich rumpffte und kruppfte.
Fastnachtsp. (
nobd.
,
v. 1486
):
Er ist [...] Alt, krank, gekrupft und nimmer fro.
Sachs (
1563
):
Durch falsche würffel thut man knüpffen, | Die karten-bletter merckn und krüpffen.
V. Anshelm. Berner Chron. (
halem.
,
n. 1529
):
da zerspant er sine arm und haͤnd mit kruͤpften fingeren.