krötlich,
krütlich,
Adj.
›beschwerlich, verdrießlich, belastend‹;
zu .

Belegblock:

Chron. Köln (
rib.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
wurden wir des eins, want soelche sachen ind kriechsgeschefte uns ind deme raide zo kroedelich ind zo verdrieslich vallen seulden uszorichten.
Buch Weinsb. (
rib.
,
um 1560
):
weis ich auch, das min moder zemlich peinlich und krutlich war.
Wyss, Limb. Chron. (
mfrk.
,
2. H. 15. Jh.
):
war ein ser alter mann und ser krötlich von sinnen.
Bömer, Pilgerf. träum. Mönch (
rhfrk.
,
um 1405
):
Mit dem essen und drincken din | Saltu nit faste krudelich sin.
Da [...] ich die wappen fulete nach | Uff mir so krudelich und swere | Und sij mich druckten sere.