kröpfen,
V.
1.
›etw. (ein Tier) stopfen, mästen‹;
vgl.
1
1.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
93, 35
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Wan du sie [kaphanen] etzen oder kröpfen wilst, so [...] nim des hanes fusse fein gemach zwischen deine beine.
2.
›sich voll und satt essen‹;
vgl.
1
1.

Belegblock:

Dedekind/Scheidt. Grob.
94, 1
(
Worms
1551
):
Ich muͦß mich vor ein wenig kroͤpffen | Daß ich ein guͦten trunck moͤg schoͤpffen.
Ebd.
183, 26
:
Daß andre lang vngessen bleiben | Vnd wissen nit daß du dich hast | Daheim gekroͤpfft.
Kurz, Waldis. Esopus (
Frankf.
1557
):
Er sprach: du solt dich heut wol kroͤpffen!