krönung,
die
;-Ø/–
.›das Aufsetzen einer Krone als Symbol fürstlicher oder geistlicher Würde oder als Siegeszeichen‹; metonymisch auch die damit verbundene Zeremonie;
Syntagmen:
die k. empfangen / nemen / verbringen / volbringen
; die k.
(Subj.) jm. zustehen
; zu der k. ziehen
; k. des bischofs / königs
; akt / tag der krönung
; bömische / heiligliche / keiserliche / königliche / römische k
.Wortbildungen:
krönungsstätte
krönungssteuer
krönungstag
Belegblock:
Czum ersten mit dem herren bisschofe czu reden, das her die cronunge wil nemen.
nach dem [...] die kurfursten und fursten sich morne fruͦ erheben und gein Ach zu der koniglichen kroninge fuͤgen wollen.
12 fl. zu der reiße ghen Pragow in schickunge der stete, ßo ßye zur kronung gezcogen gebenn.
Nach vollbrachter Kroͤnung / begehrte K. Rudolphus von den Fuͦrsten / jhme den gewoͤhnlichen Eid abzulegen.
hat ime erwelet einen [...] fúrsten [...] in des einhelliger wale und heyliglicher kroͤnunge die genade gottes [...] erschynen ist.
Nempt hin ir Held [...] Dise krentz von mir [...] | Sollich kroͤnung dem allein zuͦstat | Der ritterlich gefochten hatt.
er wurt genant Friderich an dem tage siner kroͤnunge.
Die rö. kay. may. [...] ist bei baiden, der böhmischen und römischen crönung, selbs aigner person gegenwertig gewesen.
dÿe ofner, dÿ sullen ÿn irem harnaͤsch hutten vncz das dÿ kronung verpracht wirt.