krieg(e)sfürst,
der
;
–/-en
.
›fürstlicher Feldherr‹;
zu
1
2.
Syntagmen:
erfarener / heiliger / rechter / tapferer k.

Belegblock:

Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
45, 3
(
Frankf./M.
1568
):
Ich bin ein Schneider / mach ins Feld | Den KriegesFuͤrsten jre Zelt.
Sachs (
Nürnb.
1558
):
sein drey sön | All kriegßfürsten dapffer und kön.
Chron. Augsb. (
schwäb.
, zu
1552
):
ist her Johann Meckhart [...] von den kriegsfürsten mit ainer weißen binden von seiden umb den leib [...] gen Augspurg komen.
Ebd. (
1544
/
5
):
hertzog Conrat von Francken, ain rechter kriegsfürst [...] pracht ain große suma volck mit im.
A. à S. Clara. Glori (
Wien
1680
):
Dem tapfferen Kriegs⸗Fuͤrsten Gedeon [...] ist Gott erschienen.
Vgl. ferner s. v. 1.