gewünscht,
part. Adj.
zu .
›jm. in alttestamentlichem oder christlichem Geist verbunden; geliebt; im Sinne eines staatsmännischen Programms (als Sohn) adoptiert‹, in letzterer Verwendung auf die spätrömischen Adoptionen bezogen.

Belegblock:

Luther. Hl. Schrifft.
Spr. 31, 2
(
Wittenb.
1545
):
Ah du son meins Leibs / Ah mein gewündschter
[
Eck
1537:
geliebter
]
Son.
Ebd.
Phil. 4, 1
:
meine lieben vnd gewündschte Brüder / meine Freude vnd meine Krone / bestehet also in dem HErrn.
Dierauer, Chron. Zürich
8, 6
(
halem.
,
1415
/
20
):
Won nun den keiser Dioclecianus soͤlich not angieng, do nam er Maximianum, [...], ze einem gewunsten sun und machet in ouch keiser.