gehälde,
das
.
1.
›Gegend mit bergigem Abhang‹.

Belegblock:

Kottinger, Ruffs Adam (
Zürich
1550
):
ob ich ein thier etwan am ghäld, | ein wildfang säch, den kündte jagen, | [...] so wölt ich ,s ässen mit den kinden.
2.
›laubenartiges Spalier (besonders in Weingärten)‹;
vgl. 3.
Bedeutungsverwandte:
, .
Wortbildungen:
gehäldmacher
(dazu bdv.: ),
gehäldrebe
›Spalierrebe‹ (dazu bdv.: ).

Belegblock:

Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Iugum in uinea, Ein gehaͤld / ein truͦter. Iugatœ uites, Gehaͤld oder truter reben.
Topiarius, ein geheld / oder truͦter macher.
Maaler (
Zürich
1561
):
Die weynraͤben auff das gehaͤld binden.
Maaler (
Zürich
1561
):
Truͤtter (das) Ghaͤld in raͤben. Iugum Raͤblauben.