erösen,
V.
›etw. leeren‹; häufiger ütr.: ›jn. / etw. stark beanspruchen, erschöpfen; schädigen‹; speziell: ›etw. (ein Gebiet, Ressourcen) übermäßig ausschöpfen, überbeanspruchen‹; von Ländern u. dgl.: ›etw. verheeren, verwüsten‹; vgl. 4; 8,
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; 2
.Gegensätze:
.Belegblock:
[unser renthcamer] also eroͤst und erlert ist, das wir den costen, so uf solche reis und zug ghen will, daraus darzulegen nit vormogen.
Dannenher geschahe es, daß die Frantzosen die stadt Rom von wehrhafftigen männern gantz eröset und ledig funden.
wo ist yhe ein gemeiner nutz so schedlich von disen scorpionen [muͤssige arbeitflüchtige leut] gepluͤndert verheret vnd eroͤset worden?
die land sind eroͤst, und findt man uberal kein gelt.
die visch ungeacht der zyt, darin sy ze vachen verpoten [...], ouch mit verpotnen garnen gefhangen, hiedurch mehrtheils der samen verderbt und die waßer eröst worden.
Sie sprach: die kindbette hat mich ganz eröst, | Doch hab ich ein guldin us eiern gelöst.