erkrümmen,
V.;
Kausativum zu .
›jn. (oder ein Körperteil) krumm, gebrechlich, bewegungsunfähig machen‹; zu 2, vgl. (Adj.) 1; 1.
Bedeutungsverwandte:
, 1; 2.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
er wirt ein zuͦuersicht dem armen: wann die vngangkeit erkrúmet seinen mund
[nd. Bibel 1478:
tho samen trecken
;
Froschauer
1531:
das [...] dem fraͤfel das maul beschlossen werde
;
Luther
1545, Hiob 5, 16:
die bosheit wird jren mund müssen zuhalten
].
Sudhoff, Paracelsus (
1537
/
41
):
die falschen arzet den menschen erkrümen und lemen, erwürgen und töten.