erfürchten,
V.
1.
›jn. / etw. fürchten‹; speziell auch: ›etw. befürchten, Unangenehmes kommen sehen‹;
vgl. 1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1, 1.

Belegblock:

Chron. Augsb. (
schwäb.
, zu
1372
):
daz erforchten des riches stett.
Martin, H. v. Sachsenh. Tempel
1004
(
schwäb.
,
1455
):
Mang hertes hercz erfücht | Das es erweichet wart.
2.
›sich fürchten, erschrecken; Angst bekommen‹;
vgl. 2.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2,
2
(V.) 1, 1.

Belegblock:

Strauch, Par. anime int.
41, 15
(
thür.
,
14. Jh.
):
hi fore insal sich nîman irforchtin daz der herre sprichit daz man den werclûden daz lôn sal gebin.
Gereke, Seifrits Alex.
1479
(
oobd.
, Hs.
1466
):
ein yeglich mensch erfurcht sich | und wuerd nymmer frolich.