erfällen,
V.
›jn. zu Fall bringen‹; im Einzelnen: ›jn. umbringen, töten‹; ›(eine Frau) entehren, schänden‹;
vgl. 4.
Bedeutungsverwandte:
(V.) 1; 2; vgl. , 3, 3.

Belegblock:

Niewöhner, Teichner
580, 85
(Hs. ˹
önalem.
,
um 1433
˺):
also gelit der frowen er, | daz ir niemand dienet mer, | wenn si sich erfellen lat.
Fichtner, Füetrer. Trojanerkr.
62, 4
(
moobd.
,
1473
/
8
):
Es was meins hertzen schwäre, | das wir das kind unschuldig solten erfellen.
Ebd.
321, 5
:
Ir hapt mir ritter vil ervellet.
Spiller, Füetrer. Bay. Chron. (
moobd.
,
1478
/
81
):
wie das käm, das Rueland erfellt oder erslagen wurd.