büchsenpulfer,
das
;
-s/–
.
›Schießpulver für die Büchse‹;

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
688, 35
(
preuß.
,
1396
):
6 secke mit buchsenpulver.
Schoop, Qu. Düren
33, 21, 29
(
rib.
,
1609
):
Ein jeder Schutz soll verpflicht sein ein fiertheil pfunds Buxsenpulvers und sex Kugelen oder Loter bei sich zu haben.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
79, 30
(
osächs.
,
1570
/
7
):
ein nesel des abesottenen gerstenwaßers genommen und einen schoß gut büchsenpulfer darein gemischet.
Mylius (
Görlitz
1577
):
Puluis tormentarius Buͤchsenpuluer.
Boos, UB Aarau (
halem.
,
1449
):
von derselben kriegen wegen wir kriegklichen gezúg, es sye búchsen, ouch búchsenpulffer und anders ze kouffen.
Zingerle, Inventare (
tir.
,
1489
):
In dreyen laglen pöß, alt pfeyl, ain wenig schwebel vnd in ainem klain säckel ain wenig püchsenpuluer.
Deinhardt, Ross Artzney
274
(
oobd.
,
1598
):
Darnach nimb alts schmer, öll, hagken, püchsnpulfer, greinspach, geprennten allaun, Daß stoß wol vnndereinander.
Barke, Spr. d. Chymie.
1991, 198
;
Gleinser, Anna v. Diesb. Arzneib.
1989, 70
;
Lehmann, Rezeptb.
165
;
Preuss. Wb. (Z)
1, 853
.