böspfennig,
der
;
-s/–
.
– Wobd.
›Getränkesteuer, Weinsteuer‹;
vgl. 3.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Qu. Schweiz. Gesch. (
halem.
,
1470
):
der boͤßpfenning, so nun uff iren tabernen und undertanen man ufnimpt.
Dierauer, Chron. Zürich
200, 8
(
halem.
,
15. Jh.
):
Er [lantvogt] satzt inen uf umgelt und boͤspfening.
V. Anshelm. Berner Chron.
5, 227, 29
(
halem.
,
n. 1529
):
damit der gmein man einer weltlichen oberkeit kristlicher ordnung nach verpflichtet, es sîe mit [...] zol, gleit, umgelt, boͤsspfennig, tagwan und ander beschwerden.
Rennefahrt, Gebiet Bern (
halem.
,
1558
):
der saͤlbig wyn angebeillet und der boͤßpfening darvon gaͤben solle werden.
Rennefahrt, Wirtsch. Bern (
halem.
,
1596
):
diewyl sy darvon [vaß] umbgelt und boͤßpfennig, als von altersher gewont, erlegen muͤssent.
Schmid, R. Cysat
6, 14
.