blöden,
V.
›kraftlos, schwach werden‹; zu (Adj.) 1; 2.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
278, 29
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
sein hercz pegund im numen bloden. | on varcht und angst er auff dem bome sass.
Österley, Steinhöwels Äsop (
Ulm
1474
/
82
):
Als aber der buch fasten muost, fiengent hend und füß mit den andern geliden ouch an ze blöden.