apostüzlerei,
auch
aposteuzlerei,
aposteislerei,
aposteiserei,
die
.
›Aberglaube; Heuchlerei‹;
Wobd.
Bedeutungsverwandte:
, , 1.

Belegblock:

Schade, Sat. u. Pasqu. (
nobd.
,
1524
):
Die menschen weit von got abfuͤren, | Mit solcher apostützlerei | Und sonst der gleich vil gleisnerei.
Ebd. (
Straßb.
um 1545
):
es ist alter begutzen apostützlerei, gleisnerei, kübelwerk, ja recht narrenwerk.
Goldammer, Paracelsus.
5, 231, 27
(
1530
):
der herr ist gut, daß er uns über unser aposteuzlerei und verfuerung solchs übersicht.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
empfieng der alt herr nit ain kleine beschwerdt, hielt das für ein aposteuzlerei.