angehörig,
Adj.
1.
›jm. eigen, zugehörig (im rechtlichen Sinne); jm. untertan, von jm. abhängig, unfrei, leibeigen‹;
Bedeutungsverwandte:
(Adj.) 4, (Adj.) 2, 1.

Belegblock:

Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl. Anm. 2 (
mosfrk.
,
1405
):
zu rechter eigenschaft, daz ich ire recht eigen angehorich arme man sal sin [...] also daz si mich sullent schuren schirmen und verantwerten als andere ire eigen angehorige arme lude.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
E. 17. Jh.
):
drei doch der herrschaft angehörig und qualificirte persohnen.
2.
›zu etw. hinzugehörig‹;

Belegblock:

Ralegh. America Vorr. ivr, (
Frankf.
1599
):
mit diesem Keyserthumb / sampt seinen angehoͤrigen Provintzen.
3.
›mit jm. verwandt‹;
Bedeutungsverwandte:
, , ; vgl. , 2, , (Adj.) 1.

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Sanguine iunctus Verwandt gesipt / naher [...] wermagschafftet angehoͤrig.